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Das Unglück anziehen

Saturday, July 31st, 2010

“Ein Pessimist macht aus einer Chance ein Problem, ein Optimist aus einem Problem eine Chance.” sprach der US-Präsident Harry S. Truman und ließ zwei Atombomben auf Japan abwerfen. Dass zuviel Optimismus nicht zwangsläufig gut endet wissen wir und dass Unfälle und Unglücksfälle auf Menschen anziehend wirken, das können wir an den zahlreichen Schaulustigen bei Autounfällen beobachten. Auch im kurzlebigen Pop-Business wird oft auf die attraktive Wirkung des Unglücks gesetzt, sei es beim Ausverkauf verstorbener Stars oder bei der Namenssuche schlechtgelaunter Dumpf-Rock-Bands.

Für uns war die Absage des diesjährigen PUCH-Festivals auch ein kleines Unglück. Die Wolken auf dem Plakat, über denen sich vier Lettern zum Open-Air-Namen aufstapelten, wurden ihm zum Verhängnis. Aber es gibt keinen Grund weiter Trübsal zu blasen. Jeder Optimismus-Guru predigt ja, dass Pessimisten durch Ihr Denken das Unglück selbst anziehen. Und jetzt könnt Ihr das Unglück tatsächlich anziehen und trotzdem optimistisch auf den Festival-Sommer 2011 blicken. Zum ersten Mal wurden ausgerechnet in diesem Jahr PUCH-T-Shirts nicht nur wie sonst üblich ausschließlich für die Helfer vor Ort, sondern auf Grund der Nachfrage auch für die Besucher gedruckt – mit wasserbasierender Farbe auf Continental Earth Positive Fair Trade Shirts. Also lasst Euer Rammstein-, Anthrax- oder Apocalyptica-T-Shirt im Schrank liegen und kleidet Euch chique mit dem PUCH-2010-Shirt. Darüber freut sich nicht nur Euer Psychologe.

Das streng limitierte Unwetter-Unglücks-T-Shirt ist für inflationäre 16,- € im Red.Can.Recordstore erhältlich.

►  http://www.red-can.com/red.can.records/

The day after tomorrow

Wednesday, July 21st, 2010

Wer es kommenden Samstag auf PUCH versäumen sollte die Festival-Compilation mit Siebdruck-Cover oder das handgemachte PUCH-goes-to-town-Plakat zu erwerben, der kann dies gleich einen Tag später bei der Festival-Nachbesprechung in München im “Feierwerk Farbenladen” in der Hansastr. 31 nachholen. Dort blüht noch genau bis zum 25. Juli der Red Can Schallplatten-Devotionalienhandel. Und während wir noch unsere Laufwege und die Statistik des Vortages auswerten (80% Bierbesitz, guter Teamgeist und überragende Technik) lässt  Señor Burns am letzten Tag seiner Ausstellung mit einem Besuch des Hamburger Gastkünstlers Torsten Jahnke und einem Akustikset von Mitote noch einmal Kurzweiligkeit aufkommen. In Verbindung mit einer kleinen Mitteilung im PUCH-Forum finden auf diesem Wege vielleicht auch diverse auf dem Festival verlorengegangene und gefundene Handys und Autoschlüssel schnell wieder ihren rechtmäßigen Besitzer. Außerdem werden unter allen anwesenden Gästen drei tolle Kataloge zur Ausstellung verlost und zur letzten Runde kurz vor 22.00 Uhr alle verbliebenen Getränke verschenkt, damit der Kühlschrank schon mal geleert ist.

Der temorary Red Can Recordstore ist am Sonntag, den 25. Juli, zum letzten Mal von 16.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.

Lieblingsverpackungen

Friday, June 25th, 2010

Seit dem 10. Juni präsentiert Bernd Hofmann a.k.a. Señor Burns, der Verpackungskünstler der letztjährigen PUCH-Compilation, in München im Farbenladen, Hansastrasse 31 (neben dem Feierwerk), seinen temporary RED CAN recordstore. Er bietet dort einen umfassenden Einblick in die Arbeiten aus seinem Siebdruckatelier und einen Überblick über die Veröffentlichungen seiner Schallplattenmanufaktur.

Außerdem geben dort am Donnerstag, den 01. Juli, um 20.30 Uhr die von uns hochgeschätzten Cadelilla ein Akustikkonzert. Also nichts wie hin. Wunderbar zur Einstimmung auf den 24sten. Ja, ist denn heut`scho Weihnachten?