MONOSTARS

In ihrer Anfangsbesetzung waren die Monostars so eine Art Folgeband der Animal Crakers. Und sie sind seit Jahren die Hausband des Puch Open Airs. Seit sechs Alben schaffen sie einen Spagat zwischen berührendem Liebeslied und analytischem Popsong, zwischen Wissen und Verunsicherung, zwischen Scharfzüngigkeit und Sensibilität, wie ihn so keine andere deutsche Band hinkriegt. Es ist keine lineare Linie, die von den animal Crakers zu den Monostars führt, aber wer genau hinhört kann Entwicklungen raushören und Gemeinsamkeiten feststellen. Zusammen haben beide Bands elf LPS und einige Singles und Samplerbeiträge veröffentlicht. Das mag zwar noch keine Ouvre im The Fall’schem oder gar dem Mountain Goats’schen Dimensionen ausmachen, aber tatsächlich durchmisst es bayerische Jahrzehnte, wenn auch nicht in linearen Linien von der einen Band zur anderen, sondern in Brüchen, Versuchen, Leerstellen und musikalischen Wiedervorlagen.

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