PUCH OPEN AIR 2019 – SA 20.07.19

30 JAHRE PUCH OPEN AIR
Samstag, 20. Juli 2019
SAVE THE DATE!

THE NOTWIST

The Notwist
The Notwist

Von ihren Anfängen 1989 in Weilheim mit Wurzeln im Hardcore und Noise bis zu ihren Exkursionen in Jazz und Elektronik gehören Notwist zu den wandelbarsten und zugleich beständigsten Bands.  Schon ihr Debüt „The Notwist“ ließ aufhorchen, bereits auf „Nook“ findet sich bei Songs wie „The Incredible Change of Our Alien“ dieses feine Gespür für die Balance von Melodie und Härte, Stille und Sturm, die zum Markenzeichen für Notwist Songs wird. Mit „Shrink“ gelingt ihnen 1998 ein weiteres Album, das fast so etwas wie Blaupause für Indietronic wird. Erstmals ist auch Console-Mastermind Martin Gretschmann Teil des Bandgefüges und prägt mit seinen frickligen Passagen den neuen Sound der Band, der neben Elektronik auch Ambient und Jazzeinflüsse enthält. 2001 dann der Meilenstein „Neon Golden“ ihr bis heute wohl erfolgreichstes und zugänglichstes Album, das nicht nur Kritiker jubeln lässt. Songs wie „Pick Up The Phone“, This Room“, „Consequence“ oder “One With Freaks“ umarmen den Hörer, Markus Achers Stimme wird zum alten Bekannten, die harten Töne der frühen Jahre scheinen Vergangenheit zu sein und doch biedert sich hier niemand an.  „Consequence vom ersten bis zum letzten Ton. Gerade diese Konsequenz ist sicher eins der Markenzeichen der Band, die keine Experiment scheut, und doch immer beeindruckend stilsicher agiert. Trotz der Metamorphosen, die Notwist über die Jahre durchlebten, erkennt man die Handschrift von Markus und Micha Acher sofort. Nachdem sie aktuell eher mit ihren Nebenprojekten wie der Hochzeitskapelle oder Ms. John Soda von sich reden machen, mit Alien Transistor ihr eigenes Label pflegen oder kurzerhand mit „Alien Disko“ ihr eigenes  neues Indoor-Festival aus der Taufe hoben , wird es höchste Zeit Notwist endlich wieder live auf der Bühne zu sehen.

► Homepage
► Facebook

SUUNS

SUUNS
SUUNS

Im März erschien „Felt“, das vierte Album der Kanadier. Postpunkelemente und elektronische Partikel konkurrieren darauf um die Vorherrschaft und auch der gute alte Krautrock feiert eine Renaissance. Von ihrer düsteren Seite, die ihre letzten Alben prägte, haben sich Suuns, die um 2007 von Sänger Ben Shemie und Gitarrist Joe Yarmush gegründet wurden, weitgehend verabschiedet, die Elektronik haben sie zugunsten akustischer Instrumente zurückgeschraubt, ihre Experimentierfreude dagegen mit Samples und Autotune-Effekten noch mal gesteigert. Live erwarten den Hörer Noise-Ausflüge zwischen dröhnenden, schneidenden Gitarren, Basslawinen und Schlagzeugdonnern.

► Homepage
► Facebook
► Soundcloud 

DIE NERVEN

Die Nerven
Die Nerven

Ein drückender Bass, scheppernde Drums, verzerrte Gitarreneruptionen und atemloser Gesang sind die Kennzeichen der Band, die in den letzten Jahren Indie-Deutschland jubeln lässt. Da schimmern Referenzen wie Wipers oder Hüsker Dü oder Mogwai vor dem geistigen Auge auf, um gleich wieder im wohl lärmigen Wechselspiel zwischen Stille und Noise unterzugehen. Gerade erschien mit „Fake“ das aktuelle Album der Stuttgarter. Drei Jahre Zeit ließen sich Julian Knoth (Gesang, Bass), Max Rieger (Gesang, Gitarre) und Kevin Kuhn (Schlagzeug) für den Nachfolger von „Out“. Mit Abstand hat uns kein Album so viel abverlangt wie dieses hier und wir können kaum erwarten es auf Euch los zu lassen“ sagt die Band selbst über das neue Album.

► Homepage
► Facebook
► Soundcloud

EBOW

Ebow
Ebow

Seit ihrem Debütalbum ist bei Ebow viel passiert. Von München zog es sie nach Wien, musikalisch schlug sie mit den Gaddafi Gals neue Wege ein. Jetzt schaltet sie mit „Punani Power“ in den höchsten Gang und lässt die Hater weit hinter sich. M.I.A ist dabei genauso Referenz wie die iranische Sängerin Googosh. Im November vergangenen Jahres erschien ihr Album „Komplexität“ beim Wanda-Label Problembär Records. Ihre Beats ließ sich Ebow neben Nik Le Clap, von Pennedhaus und Walter p99 Arkestra auf den Leib schneidern, dazu erzählt sie mit vie Biss und Gesellschaftskritik Geschichten von bröckelnden oder gescheiterten Beziehungen, ihrer Kindheit und den Eltern oder wie in „Asyl“ vom dem Leben der Flüchtlinge in Deutschland.

► Homepage
► Facebook
► Soundcloud